Flöhe

Die nur wenige Millimeter großen bräunlichen Tiere sind weltweit verbreitet. Es gibt etwa 1100 Arten. Der in unseren Wohnungen am häufigsten vorkommende Floh ist der Katzenfloh. Auch wenn er Katzenfloh heißt, befällt er genauso Hunde oder Menschen. Seltener kommen dagegen Vogel- und Hundefloh vor.
 
Der Menschenfloh kommt so gut wie überhaupt nicht mehr vor. Die meisten Flöhe gelangen über Haustiere in die Wohnungen. Auch aus Vogelnestern in Fensternähe können die Tiere einwandern. Flöhe fühlen sich in Teppichen und Polstermöbeln besonders wohl. Zum Blutsaugen suchen sie den Menschen auf. Ihre Stiche hinterlassen kleine, juckende Wunden. In der Regel sieht man diese Stiche im Bereich der Füße, Knöchel und Waden.
Während ihres eineinhalbjährigen Lebens legen weibliche Flöhe einige hundert Eier. Ideale Bedingungen zur Eiablage finden sie an Schlafplätzen von Haustieren. Die aus den Eiern geschlüpften Larven ernähren sich vom Kot erwachsener Flöhe. Nach circa 2 Wochen verpuppen sich die Larven. Der schlüpfreife Floh kann monatelang in seiner Puppenhülle überleben. Er schlüpft erst, wenn ihm Erschütterungen anzeigen, dass ein potentieller Wirt sich in seiner Nähe befindet. Denjenigen, der zuerst den Raum betritt, befallen die soeben geschlüpften, ausgehungerten Flöhe.
 
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